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Pietà (lat.-it.)
Darstellung Marias mit dem Leichnahm Christi auf dem Schoß.
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Realität

a young lady going west

Herzliche Grüße aus Fulda!

Endlich haben Sabrina und ich es geschafft, uns zu treffen. Das ist auch höchste Zeit und in dem ganzen Studien-Vorbereitungs-Stress eine willkommene Abwechslung und Oase zum Durchatmen. Nächste Woche werde ich dann das erste Mal in meine zukünftige Heimat verschwinden und mir ein paar WGs anschauen, in der Hoffnung, dass DIE WG dabei ist, die es für mindestens ein Jahr werden soll.

Für alle, die es noch nicht wissen: Ab Oktober werde ich offiziell eine Saarbrücker Studentin sein. Ich gehe studieren! Endlich, endlich, endlich. Die Zusagen aus Trier und Saarbrücken kamen sehr schnell. Das hat mir ein wenig Zuversicht gegeben und die anderen 22 Ablehnungsbescheide waren nur halb so enttäuschend. Endlich darf ich Psychologie studieren und ich freue mich riesig darauf. Trotzdem versuche ich, meine Vorfreude zu drosseln, was mir durch die Sturheit in meiner Familie auch ganz gut gelingt.

Dennoch bin ich sehr gespannt, was das Saarland so bringen wird. Ich bin schon mit einer Studentengruppe namens "Campus für Christus" in Verbindung getreten und habe zwei, drei gute Kontakte geknüpft, die mich bei der WG-Suche unterstützen (zum Beispiel mit einer Übernachtungsmöglichkeit). Am Dienstag wird auch ein CfC-Treffen stattfinden, an dem ich hoffentlich trotz WG-Besuch teilnehmen kann. Und natürlich bin ich aufgeregt, was das Studium als solches mit sich bringt...

Mich macht die ganz Sache ziemlich nervös und natürlich gehört es zu mir, dass ich mir bereits um alle Eventualitäten Sorgen mache. Ist es wirklich das Richtige, werde ich damit zurechtkommen, werde ich meinen Ansprüchen genügen, was ist, wenn, falls, und überhaupt? ABER, und es ist ein großes aber, IRGENDWIE, und das ist ein großes irgendwie, werde ich da schon durchkommen. Immerhin habe ich göttliche Unterstützung. Für die ich sehr dankbar bin. Und nicht nur für die ...
17.8.10 19:23


changing

Ich bin arbeitslos und das merkt man mir an.

Mein Lebensstil ist fad geworden und die meiste Zeit sitze ich nur da und überlege, was ich tun soll, wo meine verdreckte Wohnung doch ein guter Anfang wäre, etwas zu tun. Man merkt mir diesen faden Lebensstil an.

Ich bin als Gesprächspartnerin kaum mehr zu gebrauchen, habe von meinem langweiligen Leben nichts zu erzählen, denn was passiert schon? Nichts was irgendwie von Bedeutung geschweige denn Interesse wäre und ich sollte dies als Ansporn nehmen, weniger von Gesprächen zu erwarten und weniger Gespräche zu forcieren, denn: Wozu?

Dennoch "wurstle" ich mich irgendwie durch, irgendwohin muss mein Weg ja führen. PAIS steht weiterhin offen; ich habe morgen ein Skype-Gespräch mit einer netten Frau von Pais:GB. Es ist eine Möglichkeit, die den Erwartungen meiner Familie und dem Rest meiner Umgebung widerspricht, aber ... ich will es, ich wünsche es mir und ich sehe darin ein kleines Amerika-Abenteuer, auch wenn es Großbritannien ist. Ich will weg. Neue Gegenden entdecken. Neue Menschen kennenlernen. Wie ein kleiner Neuanfang - ein Jahr lang.

Es fällt mir schwer, Erwartungen nicht gerecht zu werden, vor allem wenn sie aus den Reihen meiner eigenen Familie kommen und ich weiß, welche Reaktionen es nach sich ziehen wird. Aber ich denke, das wird es wert sein ... Das gilt es zu lernen. Ich habe nicht die Pflicht, Erwartungen gerecht zu werden, es ist mein Weg, den ich gehen werde.

Und ... ich bin vielleicht eine langweilige Gesprächspartnerin geworden, weil in meinen Leben nichts passiert ... wichtig ist, was in meinem Herzen passiert; und das befindet sich momentan in Aufruhr. Doch das ist nichts, worüber ich rede. Vor allem nicht, wenn niemand fragt.

Also dann - will keep you up to date on Pais.
1.7.10 19:26


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